Turbulenter Flug, Datumsgrenze & Luxus auf Kauai
„ALOHA“!
Hier auf „Kauai“ im Sheraton Hotel am „Poipu Beach“ lässt es sich leben! Wir sind wohlauf und geniessen unsere „Luxus-Ferien“ auf der Insel.
Der Flug mit dem neuen Dreamliner von Jetstar am vergangenen Donnerstag, dem 26. November 2015 startete gegen 17 Uhr. Er war äusserst turbulent, weshalb wir kaum schlafen konnten. Aber da er „nur“ 8,5 Stunden dauerte, war es noch erträglich. Da wir die Datumsgrenze passierten, sind wir morgens um 6 Uhr am 26. November 2015 in „Honolulu“ auf „Oahu“ angekommen. Wir erlebten also zwei Mal den selben Tag, das war komisch!
In „Honolulu“ am Flughafen mussten wir knapp 5 Stunden warten, bis die Boeing 717 der „Hawaiian Airlines“ um 11.02 Uhr Richtung „Kauai“ gestartet ist. Der Flug hat sagenhafte 38 Minuten beansprucht! Es war lustig die Stewardessen zu beobachten, welche kurz nach dem Start durch die Reihen gerannt sind, jedem etwas zu Trinken gebracht haben und nur wenige Minuten später den Abfall wieder einsammelten. Und schon hiess es „Cabin-Crew, prepare for landing“ (dt. Besatzung, bereitmachen zur Landung)!
Ach, hier spinnt das Wetter! Wir sind echt zu verwöhnt von unserer Zeit in Australien. Hier hat es bei der Ankunft geregnet, später im Hotel und am nächsten Tag nochmals drei Mal. Natürlich haben wir unsere Regenjacken in Brisbane gelassen – wir haben sie in Australien ja auch nie gebraucht.......
Nach der halbstündigen Taxifahrt bis ins Sheraton Hotel am „Poipu Beach“, südlich von „Kauai“, sind wir begrüsst worden, wie man sich das vorstellt: mit einem herzlichen „ALOHA“ und einer tollen Muschelkette für den Hals. Nachdem wir unser Hotelzimmer (mit 2 Doppelbetten, man weiss ja nie – ich glaube die spinnen die Hawaiianer) bezogen haben, haben wir uns geduscht und sind so schnell wie möglich zum Strand gelaufen. Wie man den Fotos entnehmen kann, war es für unsere Verhältnisse ein wenig kalt...
Eigentlich wollten wir im hoteleigenen Restaurant essen, da wir aber prompt am „Thanksgiving“ angekommen sind, gab’s nur ein reichhaltiges und wahnsinnig überteuertes Buffet, weshalb wir uns entschieden haben zu warten, bis das Buffet abgeräumt ist. Die Damen am Empfang haben uns für später eingeschrieben. Total hungrig haben wir uns an die Bar gesetzt und erstmal mit einem einheimischen Bier angestossen.
Nachdem uns aber der Barkeeper gefragt hat, ob wir warten bis wir ein Plätzchen haben und wir dies verneinten und erzählten, dass wir auf die „À la carte“ Bedienung warten, meinte dieser, dass es heute ausschliesslich das Thanksgiving-Buffet gäbe. Das ist ja unmöglich! Er hatte sich anschliessend beim Manager informiert und uns die deprimierende Mitteilung überbracht, dass wir nur vom Buffet essen können. Da wir aber keine grossen Esser sind, haben wir abgelehnt und sind in eine Richtung gelaufen, in der Hoffnung, dass bald ein Restaurant kommen würde.
Und ja, mit dem Einheimischen „Brennecke’s“ wurden wir fündig und köstlich (und sehr gesund) verwöhnt. „En Guete!“
Wir konnten den ganzen Tag durchhalten, ohne Schlafen zu gehen. Wir waren aber umso glücklicher, als wir bei der Rückkehr im Hotelzimmer das fantastische und unglaublich bequeme und kuschelige Bett vorgefunden haben (BETTEN SIND DER WAHNSINN – ich hab’s total vermisst).
Als wir am nächsten Morgen ausgeschlafen haben, haben wir uns ein Frühstücks-Restaurant gesucht und sind losmarschiert (leider ist das Frühstück im Hotel nicht inbegriffen und zusätzlich kaufen wäre wahnsinnig überteuert). Aber wer Amerika kennt, der weiss, dass sich hier an jeder Ecke Restaurants befinden. Und zum ersten Mal seit gefühlten Jahren haben wir ein Stück Speck genossen!
Den gesamten Tag haben wir uns auf den Liegestühlen (was für ein Luxus) gesonnt, haben im Meer und im Pool gebadet und sind zwei Mal vom lästigen Regen überrascht worden.
Als die Sonne schon bald das Meer geküsst hat, konnten wir noch ein paar Schnappschüsse machen. Ich habe mich riesig über den Anblick gefreut, da die Sonne das erste Mal im Meer untergeht!
Nach dem Duschen haben wir im hoteleigenen Restaurant „Rum-Fire“ unglaublich gut gegessen und uns noch lange unterhalten. Das Restaurant zählte nicht viele Gäste, weshalb wir beinahe alleine waren. Der Service war hervorragend und das Essen noch viel besser. Ein gelungener Tag ging mit einem noch besseren und vor allem sehr romantischen Abend zu ende.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann reisen sie noch heute....
In diesem Sinne: „Aloha“ und „hebet’s guet“
Laura & Lukas – eure Trävelbörds
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